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Nachrichten, die tägliche Dosis Sensation
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Hast Du heute schon Nachrichten gesehen?
Das tust Du sicher nur, um dich zu informieren - so wie alle anderen ja auch? Bist Du wirklich nicht informiert, wenn Du keine Nachrichten siehst, hörst oder liest? Wenn man jede Information als Nachricht betrachtet ist das natürlich vollkommen korrekt. Ich meine hier im Speziellen die täglichen Nachrichten im Fernsehen à la "heute", "Tagesschau" und wie sie alle heißen oder in Tageszeitungen, wie "Frankfurter Allgemeine", "Süddeutsche Zeitung" aber auch die "Bildzeitung" und auch die Rundfunknachrichten zur vollen oder halben Stunde. Gegen die unbewusste Berieselung mit derlei Nachrichten ist leider keiner imun, aber darum geht es mir auch nicht. Mir geht es hier um die, wie soviele sagen, wichtige Informationen, die man für das tägliche Leben unbedingt braucht. Ist diese Art der Information nicht irgendwie zu einseitig? Beobachte mal ganz genau, wieviel wirklich positives berichtet wird. Sehen wir nicht täglich Bilder von Unfällen, Kriegen, Terroristen, Hungernden, korrupten Politikern und dergleichen mehr? Wieviel gute Nachrichten bekommen wir geliefert. Wo hat jemand eine bahnbrechende Erfindung gemacht? Wessen Nachbar hat Karriere gemacht? Wo wurde Nächstenliebe praktiziert? Wer ist Mutter oder Vater geworden? Wer hat erfolgreich laufen gelernt? Wer hat seinen Schulabschluß geschaft? Sind solche Dinge nicht berichtenswert oder kommt so etwas nicht vor? Das Glaube ich eher nicht! |
Keiner will so etwas sehen, das ist doch langweilig? Oder sind sie so normal und selbstverständlich? Würden sie nicht zeigen, wie viel
Gutes es zu berichten gibt? Statt dessen wird uns täglich und das zu hauf suggeriert, wie schlecht die Welt ist, wie schwer es ist Gesund zu bleiben, wie wenig Erfolg man haben kann und wie böse der Nachbar ist. Fördert das den Glauben eines Menschen an das Gute oder an sich selbst? Diese einseitig negative Information durch die Massenware Nachrichten hat eine fatale Wirkung auf das Unterbewusstsein, das alles wie ein Tonbandgerät ungefiltert aufnimmt. Wie soll denn dabei der Glaube entstehen "Es geht!", wenn auf unserem "Tonband" zwischen tausenden von Aussagen "Es geht nicht!" mal eine "Es geht!" zu hören ist? Wie oft werden positiv Denker belächelt? Geschieht das nicht meißt aus der Ohnmacht des Glaubens "Es geht ja doch nicht!" heraus? Positves Denken praktizieren heißt nicht die rosarote Brille aufzusetzen und zu behaupten es gibt nichts Schlechtes, es heißt den Fokus der Gedanken auf positive Dinge zu richten und u.a. diesen ach so tollen Nachrichten nicht zu viel Aufmerksamkeit zu schenken. Denn wenn ich auf meinem "Tonband Unterbewusstsein" gute Musik (=positive Grundeinstellung) haben will, sollten auch mehrheitlich harmonische Klänge dort aufgenommen werden. Entscheide selbst! Halte bei Deiner "Aufnahme" Dein "Mikro" in den Hintergrund, wo alles "tratscht" und "klatscht" und man vor lauter Geplapper kaum Musik hört oder nach vorne auf die Bühne, wo die Musik gespielt wird. |
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