Kampf ist Krampf!
Es ist auffallend, dass wir den Begriff "Kampf" in unserem alltäglichen Leben
recht häufig verwenden. Wir reden davon, dass wir uns den Platz an der Spitze "erkämpfen" müssen; wir "kämpfen" uns
durch das Verkehrsgewühl; wir "bekämpfen" eine Erkältung etc.
Zumeist benutzen wir solche Vokabeln und Redensarten, ohne dabei allzusehr über ihren Sinn nachzudenken. Das Resultat - ob wir uns dessen
bewusst sind oder nicht - ist es jedoch, dass wir uns damit in unserem Inneren eine Kampfmentatlität schaffen. Die gewöhnlichen Aktivitäten
unseres Alltagslebens werden in unserem Gemüt als etwas charakterisiert, das "erkämpft" werden muss.
Und das wiederum kann uns Erschöpfung bringen, Hoffnungslosigkeit und Depressionen, ohne dass wir uns über deren Ursprung im klaren sind.
Wir müssen daher sorgfältig darauf achten, mit welchen Etikettierungen wir unsere Handlungen versehen - auf welche Weise wir unser Leben
beschreiben. Wenn wir nämlich "Kampfgedanken" in unserem Gemüt etablieren, werden wir es unasuweichlich mit
"Kampfresultaten" zu tun bekommen.
Quelle unbekannt
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