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Erkältung - KrankheitDie Krankheit sagt uns was wir sind!
Gerade zu dieser nasskalten Jahreszeit sind die Menschen in unseren Breiten gerne erkältet. Warum?
Schwirren mehr Grippeviren oder Krankheitserreger umher als im Sommer?
Oder sind es auch die Gefühle die erkalten, während man sich bei diesem Wetter in sein Schneckenhäuschen zurückzieht?
Geht dieses Zurückziehen nicht auch meist einher mit dem gefühlsmäßigen Verschließen gegenüber anderen?
Ich denke schon, dass das Wort Erkältung nicht von ungefähr kommt und durchaus einen Spiegel der eigenen Gefühle zeigt.
Krankheit ist eine Art von Festigung der geistigen Haltung, man braucht nur den Geist eines Patienten zu behandeln, und die
Krankheit verschwindet.
Im Buch · Krankheit als Weg · von
liest man zum Thema Erkältung: ... Grippe wie Erkältung sind akute entzündliche Prozesse, und so wissen wir, dass auch sie Ausdruck einer Konfliktbearbeitung sind. So bleibt für unsere Deutung an dieser Stelle nur die Betrachtung der Orte und Bereiche übrig, an denen sich der entzündliche Prozess manifestiert. Eine Erkältung tritt immer in Krisensituationen auf, in denen man "die Nase voll" hat ... ... Wir meinen mit "Krisensituationen" jene häufigen, unsensationellen, aber für die Psyche dennoch wichtigen Alltagssituationen, die wir als Überlastung empfinden und deretwegen wir einen legitimen Grund "suchen", uns ein wenig zurückzuziehen, weil uns die Situation zu sehr fordert. Da wir im Moment nicht bereit sind, uns die Herausforderung dieser "kleinen" Alltagssituationen und unsere Fluchtwünsche bewusst einzugestehen, kommt es zur Somatisierung; unser Körper lebt daraufhin unsere "volle Nase" und unser "Verschnupftsein" aus. Doch auch über diesen (unbewussten) Weg haben wir unser Ziel erreicht, sogar mit dem Vorteil, dass jedermann großes Verständnis für unsere Situation hat, worauf wir bei bewusster Konfliktbearbeitung kaum rechnen können ... Gesundheit schätzt man erst, wenn man sie verloren hat.
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