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Positives Denken, wie ich es verstehe und vermitteln möchte...

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Die Philosophie des positiven Denkens im Sinne von konstruktivem Denken oder gesundem Denken

Was bedeutet Philosophie überhaupt?
Im Grunde genommen philosophiert jeder, der tiefgründiger über etwas nachdenkt. Der Begriff Philosoph kommt aus dem Griechischen «philó-sophos» und bedeutet laut dem Duden Herkunftswörterbuch eigentlich etwa "Freund der Weisheit". Somit sind wir beim Thema Weisheiten, die es auf meinen Seiten immer mehr zu finden gibt. Die bekannten Philosophen dachten schon vor langer Zeit viel über den Sinn des Lebens. Das wird der Mensch auch wohl nie aufgeben, denn es wird sich kaum je 100%ig klären lassen, dazu ist es zu vielschichtig und vor allem zu individuell. Aber gerade das macht es immer wieder interessant für mich. Nach dem ich auch ein Freund der Weisheit geworden bin darf ich mich also auch als Philosoph bezeichnen ;-)

Nun was hat das alles nun mit positivem Denken zu tun?
Für mich war das positive Denken der Einstieg in die Philosophie, wenn ich es mal so bezeichnen darf. Als junger Spund (anfangs der 90er) war ich nach Beendigung meiner Lehre zum DV-Kaufmann ganz und gar nicht mit meinem Einkommen zufrieden und ich wurde in meiner Freizeit von einem Versicherungsvertreter im Strukturvertrieb angesprochen, der mir einen Ausweg zeigen wollte. Ich ging darauf ein und erhoffte mir die besten Erfolgschancen.

In dieser Art Strukturvertrieb waren viele Erfolgspsychologische Bücher von Napoleon Hill · Denke Nach und werde Reich ·, Frank Bettger · Lebe begeistert und gewinne! ·, Dr. Joseph Murphy · Die Macht Ihres Unterbewusstseins · und auch Dale Carnegie · Sorge Dich nicht, lebe! · quasi Pflicht. Das war mein erster Kontakt mit dem positiven Denken und dass man es bewusst für sich einsetzen kann. All diese Bücher motivierten mich so sehr, dass ich über ein Jahr meinen Misserfolg in dieser Branche nicht wahr haben wollte und versuchte durch das positive Denken doch noch Erfolgreich zu werden. Ich gab es schließlich doch auf - aber nicht das positive Denken, sondern lediglich diesen Job und kehrt zurück in meinen alten Beruf.

Nun könnte man sagen, die Bücher haben nichts gebracht und das positive Denken war eine Luftblase, wie es auch von vielen gerne belächelt wird. Auch wenn es erst mal keinen Karriereschub brachte gab es meinem Leben doch sehr viel und ich bin dem positiven Denken bis heute treu geblieben, auch wenn es für mich immer noch zu oft in der Praxis schwierig bleibt es umzusetzen. Ich gebe nicht auf es weiter zu probieren.

Nun komme ich zurück zur Philosophie. In den o.g. Büchern werden viele große Philosophen zitiert und auch die Autoren selbst gaben viele Lebensweisheiten von sich, die sehr viel enthielten, dass man kaum in Worte fassen kann. Die Prinzipien des positiven Denken sind schon den alten Philosophen bekannt gewesen, nur leider wird dieses Wissen oder diese Weisheiten allzu gerne durch den Kakao gezogen statt dass sie bewirken den Leser zum Nachdenken zu bewegen.

Das positive Denken und solche höchst wertvollen Weisheiten habe ich zu einem zentralen Thema auf meinen Seiten gemacht, weil ich denke, dass man damit sehr viel Gutes bewirken kann bei jedem einzelnen. Denn die Welt ist nichts anderes als die Summe vieler Einzelner. Das Internet macht es möglich sich an viele zu richten ohne, dass man sie alle persönlich treffen muss.

Was ist nun positives Denken?
Ich weiß nicht ob ich dazu etwas allgemein gültiges sagen kann. Ich versuche es aus meiner Sicht zu erklären. Mir ist nur ganz wichtig, dass das positive Denken nicht als das Aufsetzen einer rosaroten Brille verstanden wird. Es ist wesentlich mehr und tiefgründiger - also philosophisch.

Positves Denken handelt eigentlich nicht so sehr von dem, was Gut oder Schlecht ist, oder wer Schuld hat, sondern vom Prinzip der Ursache und Wirkung. Daher ist auch der Begriff konstruktives Denken oder gesundes Denken finde ich besser. Der Begriff positives Denken ist auf der einen Seite populärer auf der anderen aber leider zu häufig missbraucht für etwas, dass eher als egoistisches Denken im falschen Sinne anzusehen ist oder oft auch als Schönfärberei betrieben wird.

Ein paar Beispiele verdeutlichen vielleicht mehr, was ich damit meine:
Wenn einem jemand auf der Straße begegnet, der ein unfreundliches Gesicht macht und man lächelt diesen Menschen einfach nur verständnisvoll an, so wird man eine Wirkung erzielen. Nun es ist natürlich nicht garantiert, dass die Wirkung positiv ist, aber die Wahrscheinlichkeit, dass dieser von dem Lächeln angesteckt wird ist sehr hoch. Wenn dieser Mensch diese Lächeln aufnimmt und selber zurücklächelt, was ist dann passiert? Und vor allem welche Wirkung hat dies dann auf den ursprünglichen Absender? Natürlich positiv!

Etwas anderes wäre es, wenn wir dieser Person nur ein Lächeln geschenkt hätten, weil wir sie um etwas bitten wollen oder etwas von ihr haben wollen. Nun, diese Art der Handlung funktioniert auch und wenn derjenige, der etwas will seine Mimik, Gestik und Ausdrucksweise entsprechend trainiert lässt der Erfolg selten auf sich warten und der Absender des "falschen" Lächelns bekommt was er will. Vom materiellen Standpunkt aus betrachtet war dieses Beispiel sogar erfolgreicher - nur das ist es, was ich weniger positives Denken bezeichne sondern egoistisch im Falschen Sinne.

Positves Denken, welches Ursache und Wirkung berücksichtigt ist letztendlich auch egoistisch, denn ganz einfach gesprochen, wenn ich etwas schenke werde ich auch etwas zurückbekommen, egal was, egal von wem. Das Ziel ist dabei nicht, was man bekommt, sondern dass man auf jeden Fall reicher wird und wenn es "nur" ein Lächeln ist, das sind positive Gefühle und trägt dem Weltfrieden mehr bei als 1000 Schalen Reis. Siehe auch die passende Weisheit dazu hier...

Das egoistische Denken im "falschen" Sinne hat zum Ziel sich selbst reicher zu machen und das meist in materieller Hinsicht, ohne wirklich etwas geben zu wollen oder den anderen reicher an was auch immer machen zu wollen. Dir Grundeinstellung ist entscheidend.

Daher halte ich folgende Weisheiten für etwas sehr essentielles des positiven, konstruktiven oder gesunden Denkens:
  • Was Du nicht willst, dass man Dir tu, das füg auch keinem andern zu oder besser positiv ausgedrückt, was Du willst, dass man Dir tut, das tu auch anderen.
  • Willst Du einen Freund, sei ein Freund.
  • Die wichtigste Stunde ist die Gegenwart, der bedeutenste Mensch der, der dir gerade gegenübersteht, und das wichtigste Werk ist die Liebe!
  • Die meisten Schatten im Leben kommen daher, dass wir uns selbst in der Sonne stehen!
  • Jeder würde sein eigenes Leben gleich viel schöner finden, wenn er aufhörte, es mit dem Leben der Leute von nebenan zu vergleichen.
  • Die Freiheit der Fantasie ist keine Flucht in das Unwirkliche, sie ist Kühnheit und Erfindung.
  • Viele schreiten durch die Gasse nur manche sehen zu den Sternen.
  • Es geht nich so sehr darum, seine Grenzen zu kennen, vielmehr darum sie zu erweitern.
  • Verbringe nicht die Zeit mit der Suche nach einem Hindernis, vielleicht ist keines da.
  • Kleine Taten, die man ausführt, sind besser als große, die man plant.
  • Der eine wartet bis die Zeit sich wandelt, der andere packt sie kräftig an und handelt.
  • Bist Du Meister in einem Ding, werde Schüler in einem Anderen.

Letzte Änderung: 05.01.2002

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